Chankonabe ちゃんこ鍋

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Hier stelle ich euch ein leckeres Gericht aus Japan vor: Chankonabe. Das ist eine Art Eintopf, wobei Nabe den „Kochtopf“ meint und Chanko das spezielle Essen für Sumoringer. Von Region zu Region gibt es unterschiedliche Varianten dieses Eintopfes, die Zutaten variieren dabei von Wildschwein, Hirsch, Fischrogen, Rettich, Chinakohl, zu Tofu, Kartoffeln, Ente, Huhn und Schwein – also fast allem, was die Region hergibt. Das Prinzip ist immer dasselbe: es wird etwas in einem Topf zusammengetan. Daher heißen diese Gerichte oft Yosenabe, da Yose soviel wie „etwas zusammentun“ bedeutet. Is(s)t man dann noch alleine (hitori), nennt sich das Ganze Hitori-nabe. So, nun aber an’s Kochen 🙂

Chankonabe ちゃんこ鍋

Zutaten für 2 Personen

1 kleines Stück Ingwer

1 Knoblauchzehe

1/2 Limette (Saft)

200g Shitakepilze

5 Frühlingszwiebeln

6 Scheiben Galgant

180g Schweinefilet

180g Putenbrustfilet

800ml-1l Gemüsefond

1 TL rote Currypaste

1-2 handvoll Woknudeln

3-4 EL Ponzu-Sauce

6 Kaffir-Limettenblätter (getrocknet)

Erdnussöl, Sojasauce, brauner Zucker

Zubereitung

Die beiden Fleischsorten in mundgerechte Scheiben oder Stücke schneiden. Den Knoblauch fein hacken und das Fleisch mit etwas Sojasauce, Knoblauch, Limettensaft und braunem Zucker marinieren (für gut eine Stunde abgedeckt in den Kühlschrank stellen). Die Pilze und Frühlingszwiebeln in Streifen schneiden, den Ingwer fein hacken. In einem großen Nabe, sprich Kochtopf, etwas Erdnussöl erhitzen und darin die Pilze und Frühlingszwiebeln mit dem Ingwer 1-2 Minuten andünsten. Herausnehmen und beiseitestellen. Den Fond in den Topf geben und aufkochen lassen. Hitze reduzieren (darf nicht kochen!), Galgant in Scheiben, Kaffir-Limettenblätter, Currypaste und Ponzu-Sauce (Sojasauce, Reisessig, Zitronensaft) dazugeben. Zugedeckt ungefähr 8 Minuten ziehen lassen, dann Galgant und Kaffir-Limettenblätter wieder entfernen. Das Fleisch aus der Marinade nehmen und in den heißen Fond geben. Das Fleisch wird nun sanft pochiert, das heißt in Flüssigkeit gegart. Wenn das Fleisch den gewünschten Gargrad erreicht hat, das Gemüse und die Woknudeln dazugeben (Woknudeln sind schon nach 2-3 Minuten in heißer Flüssigkeit essfertig) und mit Ponzu- und Sojasauce abschmecken.

Itadakimasu (Guten Appetit)!

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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Mathias sagt:

    schönes Rezept, typisch japanisch mit schonender Garung. Danke für´s einstellen.
    Bei der Currypaste bin ich etwas unsicher da ich keine „japanische“ Currypaste kenne. Ist die mit der thailändischen zu vergleichen?

    1. jeyanass sagt:

      Hallo Mathias,
      danke, dass dir mein Rezept gefällt! Eine japanische Currypaste kenne ich auch nicht. Ich kenn das nur aus Ländern wie Thailand, China und Indien. Ich muss auch gestehen, dass ich die Currypasten nur fertig kaufe, also keine selber anrühre. Ein super Kochbuch der asiatischen Küche hilft dir vielleicht weiter (das gibt es nur noch gebraucht): http://www.medimops.de/Buecher/Ratgeber/Ernaehrung/Gesunde-Ernaehrung/Allgemein/Das-Grosse-Wok-Kochbuch.html?_s_icmp=lhMx2Aj0

  2. falco sagt:

    War sehr lecker, danke für das Rezept

    1. jeyanass sagt:

      Danke! Super 🙂

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