Lachsforellenfilet auf Graupenpaprikakraut


Heute ein etwas aufwändigeres Gericht, bestehend aus frischer Lachsforelle, Paprikaschoten, Graupen, Sauerkraut und diverse Gewürze. Gesehen und abgeändert habe ich dieses Rezept nach Alfons Schuhbeck.

Lachsforellenfilet auf Graupenpaprikakraut

Zutaten für 4 Personen

4 Lachsforellenfilets ohne Haut (à ca. 200g)

1 Schalotte oder Zwiebel

3-4 EL Perlgraupen (grob)

250g Sauerkraut (darf aus der Dose sein)

2 gelbe Paprika

2 rote Paprika

2 Lorbeerblätter

200ml Gemüsefond

1 TL Paprikapulver

8 schwarze Pfefferkörner

2 Wacholderbeeren

1 Knoblauchzehe

60g Apfelmus

Salz, Cayennepfeffer, Zucker

Fleur de Sel

Butter

Olivenöl

Zubereitung

Zwiebel schälen und halbieren, mit dem Lorbeerblatt und mit den Graupen in etwa einem halben Liter Salzwasser kochen, bis das Korn gar ist. Backofen auf ca. 200 Grad anschalten, die Paprikaschoten entkernen und vierteln und auf ein Blech auf die höchste Schiene legen. Wenn die Haut dunkel wird, Paprika herausnehmen und häuten. Die andere Zwiebelhälfte fein würfeln, in etwas Öl in einem Topf andünsten, das Sauerkraut mit Saft dazugeben, den Fond angießen und gut eine halbe Stunde garen (milde Hitze). Paprika klein schneiden und zum Kraut geben. Paprikapulver und halbierte Knoblauchzehe unterrühren. Pfefferkörner und Wacholderbeeren in einem Gewürzsäckchen (zur Not geht auch ein geleerter Teebeutel) dazugeben. Die Gewürze und den Knoblauch nach ungefähr 15 Minuten entfernen. Das Apfelmus einrühren. Die Graupen abgießen, Zwiebel und Lorbeer entfernen, kurz unter kaltem Wasser abbrausen und unter das Kraut heben. Mit Salz, Cayennepfeffer, Zucker und etwas Butter abschmecken. Für die Lachsforellenfilets den Ofen auf 100 Grad vorheizen. Die Filets trockentupfen und in einer Pfanne in etwas Öl bei mittlerer Hitze auf jeder Seite anbraten (Vorsicht mit zu hoher Temperatur! Vorsichtig den Fisch wenden, damit er ganz bleibt). Die Pfanne mit dem Fisch in den Ofen stellen (mittlere Schiene) und glasig durchziehen lassen. Ob der Fisch fertig ist, also gar und schön saftig, hängt sehr von der Dicke der Filets, der Temperatur beim Anbraten und der Länge des Anbratens ab – da muss man einfach ein Gespür dafür entwickeln, wann ein Fisch- oder ein Fleischstück „auf den Punkt gebraten“ ist. Ich empfehle daher einfach mit eher wenig Hitze anzubraten und das Gargut lieber länger im Ofen zu lassen. Ein Bratenthermometer kann bei Fleisch hilfreich sein, bei Fisch finde ich es unbrauchbar. Zurück zum Rezept: das Paprikakraut auf Tellern anrichten, die Lachsforellenfilets daraufsetzen und mit Fleur de Sel bestreuen.

Guten Hunger 🙂

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